Forschung und Verfahren

Selbstheilung der Deponiedecklung

In Europa gibt es eine Vielzahl von Deponien, die zur Sicherung des Grundwassers eine qualitativ hochwertige, auf Dauer haltbare, raumbeständige Oberflächenabdichtung benötigen. Traditionelle Techniken bedürfen deshalb der permanenten Verbesserung und Weiterentwicklung. Wir investieren deshalb viel in die eigene Forschung.

In unserem vollausgerüsteten Campus- und Analyselabor entwickeln wir moderne Verfahren für den Erd- und Grundbau. Wir berücksichtigen dabei die Widerverwertbarkeit von Abfallstoffen und Stoffgemischen unterschiedlicher Herkunft, wie Klär- und Gewässerschlämme, Rückstandsprodukte der Industrie, Stäube, Aschen, Schlacken sowie kunststoffhaltigen Abfälle.

Dieses als Ressourcen schonendes und kostengünstiges Ausgangsmaterial für die verschiedensten Erdbau- und Sicherungsmaßnahmen einzusetzen, verschafft uns auf dem Markt eine Alleinstellung.

Die hergestellten Kunstböden sind den natürlichen tonhaltigen Böden auf Dauer überlegen.

Dies gilt hinsichtlich der Raumbeständigkeit, des Schrumpfverhaltens durch Abtrocknung, dem Verformungsverhalten durch Setzungen, der Standsicherheit und Gleitsicherheit auf steilen Böschungen und Erosionssicherheit. Unser Verfahren verbessert damit wesentlich die Haltbarkeit.

Durch in der Praxis durchgeführte Bauprojekte kann aufgezeigt werden, dass durch Wiederverwertung von Abfallstoffen eine höhere Qualität erzielt werden kann als behörderlicherseits mit dem Standarddichtsystem, z.B. für Oberflächen- und Basisdichtungen (siehe hierzu Aussage des Bundesrates: Bundesrat Drucksache 14/1/05 vom 19.04.05). Hierfür spielt die Wiederverwertung von Klärschlamm und/oder Gewässerschlamm mittels der Wasserglasvergütung eine wesentliche Rolle.